Der kolumbianische Bio-Hochlandarabica ist auffallend feinmild im Geschmack. Durch die rauhen Klimabedingungen im Hochland auf 2.000m Höhe entwickeln die Kaffeebohnen eine ungewöhnliche geschmackliche Dichte - das Ergebnis ist ein besonders aromatischer Kaffee.
Der Bio-Kaffee wird von der Kaffee-Erzeugergemeinschaft
Nuevo Futuro im südkolumbianischen Cauca angebaut. Das Projekt
Cafe Organico läuft seit September 1994 im Rahmen der technischen Zusammenarbeit zwischen dem
Comité Departamental de Cafeteros del Cauca und der
Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) in der südkolumbianischen Region Cauca. Es unterstützt die Erzeugergemeinschaft
Nuevo Futuro bei der Produktion und Vermarktung von Biokaffee. Die beteiligten Kleinbauern bearbeiten zwischen 1,0 und 3,0 ha Land, wovon etwa 0,5 bis 1,0 ha mit Kaffeebäumen bepflanzt sind.
Ein Team von ausgebildeten Beratern besucht die Kleinbauern in regelmäßigen Abständen. Die Fortbildungen beziehen sich auf den biologisch-organischen Kaffeeanbau, die Erarbeitung von Umstellungsplänen der Betriebe, das interne Qualitätskontrollsystem und die Handhabung interner Formulare. Darüber hinaus unterstützt das Projekt die Verbesserung der Kaffeeaufbereitungsanlage in den Betrieben mit einem revolvierenden Fonds. Auf Wunsch der Bauern ist das Projekt auch im Bereich Fisch- und Kleinviehzucht beratend tätig, wodurch eine weitere Diversifizierung der Betriebe möglich wird.
Die Zertifizierung des Kaffees als kontrolliert biologischer Anbau erfolgt durch anerkannte lateinamerikanische Kontrollstellen.